Der Weg nach Rom

lasko102Endlich erfahren wir mehr über die historischen Ursprünge des Pugnus Dei. Wie andere ritterliche Orden auch wurde der Pugnus Dei in der Zeit der Kreuzzüge gegründet, um Pilger auf der gefährlichen Wallfahrt ins Heilige Land zu schützen. Das war zwar eher vor 900 Jahren als im Jahr 900, doch schon im Mittelalter war es nicht unüblich, aus Gründen der Anciennität einen älteren Ursprung zu fabrizieren. Die strenge Geheimhaltung der Gemeinschaft erfolgte offenbar in weiser Voraussicht, um von vornherein dem Schicksal der Auflösung, Umwidmung oder Verstaatlichung zu entgehen, das im Laufe der Zeit zahlreiche andere Ritterorden ereilte.

Ungeklärt bleibt freilich bis zuletzt die Frage, warum das geheime Dossier nicht einfach per Fax oder E-mail-Anhang an Kardinal N’Kasa geschickt wird. Da die wackeren Streiter des Pugnus Dei allerdings nicht einmal wissen, dass ihr ehemaliger Mitbruder deutscher Botschafter am Heiligen Stuhl geworden ist (immerhin ein öffentlich besetzter Posten), mag es auch sein, dass sie – womöglich aus Gründen der monastischen Abgeschiedenheit – einfach keinen Internetanschluss haben.

Höchster Geheimhaltung, vermutlich aus Sicherheitsgründen, unterliegt wiederum der tatsächliche Titel Bischof Renauds. Während Bruder Gladius ihn erst zum Kaplan Seiner Heiligkeit („Monsignore“) und später noch einmal zum einfachen Priester („Hochwürden“) degradiert, befördert Sophia von Erlen ihn im Handumdrehen zum Kardinal („Eminenz“).  Die korrekte Anrede für einen Bischof lautet „Exzellenz“ oder auch einfach: „Herr Bischof“.

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