Protz und Prunk im Advent

adventskranzAusgerechnet im Pleitebistum Berlin scheint man aus der Affäre Limburg nichts gelernt zu haben. Wie im Bild oben zu sehen, durfte es für einen dortigen Diakon nichts weniger als ein individuell angefertigter Designer-Adventskranz sein. Nach dem genauen Wert des Kunstwerks gefragte, zeigte sich der Besitzer sichtlich verlegen und wollte keine genauen Angaben machen. So hätten die Teelichter »im Hunderterpack etwa drei Euro fünfzig« gekostet – eine durchsichtige Strategie, um die Einzelstückkosten zu verschleiern. Die Untertasse wiederum sei »Eigentum der Gemeinde« und lediglich ausgeliehen. Ganz abgesehen von der fragwürdigen privaten Verwendung institutioneller Ressourcen stellt sich hier einmal mehr die Frage, warum die Kirche ein rein materielles Gut wie dieses nicht schon längst zugunsten sozialer Zwecke veräußert hat.

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